Sturmtief Friederike im Privatwald

24.01.2017 (Hannover) Nach Orkantief Friederike zieht der Waldbesitzerverband Niedersachsen eine erste Bilanz. Insbesondere in Südniedersachsen sind die Auswirkungen verheerend, teilweise wurden hier ganze Bestände mit einem Vielfachen des normalen Jahreseinschlags geworfen. 

Für den Privatwald fordert der Waldbesitzerverband daher:

- die Besteuerung nach EStB ab dem 1. Festmeter für den Zeitraum der Aufarbeitung über das laufende Wirtschaftsjahr hinaus mit ¼ des Steuersatzes, solche Regelungen gab es z.B. in Nordrhein-Westfalen nach Kyrill, 

- unbürokratische Genehmigungsverfahren für forstlichen Wegebau, viele Flächen sind wegen der anhaltenden Nässe schwer zu erreichen. Schneller Wegebau ist hier mit Blick auf eine zügige Aufarbeitung und eine bevorstehende Käferentwicklung unabdingbar, 

- eine zeitnahe Anpassung der Förderrichtlinie hinsichtlich des Laubholzanteiles bei der Neubegründung der Bestände und

- eine finanzielle Unterstützung bei der erschwerten Aufarbeitung, siehe Bayern beim Sturm Xavier. 

Für unsere Waldbesitzer stehen hier die entsprechenden aktuellen Formulare hinsichtlich der Besteuerung (1/2 Steuersatz ab dem ersten 1. Festmeter) zum Download bereit.

Download 

Download II

Foto: Oldershausen