Die AGDW - Die Waldeigentümer

1948 wurde die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) gegründet, der Vorgänger des heutigen Dachverbandes „AGDW – Die Waldeigentümer“. Heute wie damals setzt sich der Verband für die Interessen der zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland ein.

Ab 1946 bildeten sich in den neu entstandenen deutschen Ländern der drei westlichen Besatzungszonen wieder freie Waldbesitzerverbände des Privat- und Körperschaftswaldes (Nichtstaatswald) – in der ehemaligen DDR setzte der Prozess nach der Wiedervereinigung ein. Die Initiatoren erkannten sehr bald die Notwendigkeit einer organisierten Zusammenarbeit und gründeten auf Initiative hessischer und westfälischer Waldeigentümer am 6./7. Juli 1948 in Stuttgart die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V.

Erster Vorsitzender wurde Dr. Friedrich Carl Graf von Westfalen. Ihm folgten von 1968 bis 1988 Philipp Freiherr von Boeselager, Franz Ludwig Schenk Graf von Stauffenberg (MdEP) bis 1992 und anschließend Reinhard Freiherr von Schorlemer bis 1998. Nachfolgend übernahm Michael Prinz zu Salm-Salm den Vorsitz. Seit 2010 ist Philipp Freiherr zu Guttenberg Vorsitzender des Verbandes.

Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt satzungsgemäß den Zweck, „die Forstwirtschaft des Nichtstaatswaldes in ihrer Leistungsfähigkeit zu fördern und zu heben und sie zu vertreten“.