2014: Internationales Jahr der Familien-Landwirtschaft

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2014 zum Internationalen Jahr der Familienlandwirtschaft erklärt (IYFF). Das IYFF soll das Profil der Familienlandwirtschaft beleuchten, indem die Weltöffentlichkeit von der bedeutenden Rolle der Familienlandwirtschaft für die Bekämpfung des Hungers und der Armut, für die Nahrungsmittelsicherheit, die Ernährung, die Versorgung mit Rohstoffen, die Verbesserung von Lebensbedingungen, die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, den Schutz der Umwelt, und dem Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, insbesondere in ländlichen Räumen erfährt.

Das schließt auch die Wälder und die Waldbewirtschaftung mit ein: „Neben der nachhaltigen Versorgung mit Holz, als wichtiges nachhaltiges Rohmaterial, und der Bereitstellung von einer Vielzahl von anderen Forstprodukten und Ökosystemdienstleistungen, sind die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Familienforstwirtschaft Schlüsselkomponenten für eine nachhaltige, produktive und ökonomisch leistungsfähige ländliche Entwicklung. „In Europa z.B. befinden sich seit Generationen 60% der Wälder in den verantwortungsvollen Händen von 16 Millionen Familienwaldbesitzern“ betonte Aljoscha Requardt, CEPF Generalsekretär.

Ziel des IYFF 2014 ist es, die Familienlandwirtschaft und Familienforstwirtschaft in der nationalen Politik im Zentrum von Landwirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik neu zu positionieren, durch die Identifizierung von Lücken und Möglichkeiten um eine Hinwendung zu einer ausgewogenen Entwicklung zu fördern. Das IYFF 2014 unterstützt eine breite Diskussion und Zusammenarbeit auf nationaler, regionaler und globaler Ebene um das Bewusstsein und Verständnis für die Herausforderungen, denen sich Kleinbetriebe gegenübersehen zu stärken und dabei zu helfen, effiziente Wege zu finden, die Familienland- und –forstwirtschaft zu unterstützen.

Der CEPF und seine Partnerorganisation IFFA sind bereits in Kontakt mit der FAO, um in diesem Zusammenhang auch die Familienforstwirtschaft ins Bild zu rücken.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte unter:

http://www.familyfarmingcampaign.net/    und http://www.fao.org/family-farming-2014/en/